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| Ein junges Mädchen in einer Madrasa in Sansibar. HIV-Aufklärung ist Teil des Lehrplans für Jungen und Mädchen ab 9 Jahre in dieser und anderen Schulen auf der Insel. |
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| Wir teilen uns unseren Planeten mit Milliarden von Menschen – auch mit all denen, die Sie auf den folgenden Bildern sehen werden. Während Sie hier in Berlin sind und diese Zeilen lesen, führen all diese Menschen ihr alltägliches Leben. Einige weit entfernt, andere hier in Europa. Sie könnten gerade dabei sein, ihr Haus auszufegen. Oder auf dem Feld zu arbeiten. Sie könnten gerade in einem Laden auf einen Kunden warten oder auf dem Weg zur Schule sein. Alle diese Menschen sind wirklich. Würden Sie an die Orte reisen, in denen sie leben, würden Sie sie treffen. Es gibt nichts Außergewöhnliches an ihnen. Mit Ausnahme einer Sache. |
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| Eine Frau mit Tuberkulose wartet im Mnazi-Mmoja-Krankenhaus in Shonetown (Sansibar) auf den Arzt. |
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| Was mag so außergewöhnlich sein an diesen Menschen? Die einfache Tatsache, dass sie am Leben sind! Sie mögen sagen: „Aber natürlich!“ Allerdings ist das nicht selbstverständlich. Viele dieser Menschen leben mit HIV und AIDS. Einige leiden an Tuberkulose. Manche haben wiederholte Malaria-Erkrankungen überlebt. Einige von ihnen sind noch nicht infiziert, aber tagtäglich sind sie dem Risiko einer Ansteckung mit einer dieser Krankheiten ausgesetzt. Sei es durch ihre Arbeit, ihre Familie oder ihre Umwelt. |
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| Die Frauen in Andra Pradesh arbeiten immer noch überwiegend auf den Chilifeldern, wohingegen die Männer aus ihren Gemeinden in die Städte abwandern und nur ein oder zwei Mal im Jahr nach Hause kommen. Wanderarbeiter und ihre Frauen zählen zu den Gruppen mit dem höchsten HIV-Infektionsrisiko. |
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| Stellen Sie sich vor, Sie wären der Besitzer eines Bekleidungsgeschäfts im überfüllten Stadtzentrum einer indischen Stadt. Sie sind stolz darauf, Ihre Familie mit dem eigenen Geschäft ernähren zu können. Sie arbeiten hart, müssen jeden Tag lauter sein als das Verkehrsgetöse, lauter als der Baulärm und lauter als die lärmende Menschenmasse an einem betriebsamen Arbeitstag. Eines Tages bekommen Sie Husten. Erst denken Sie, es sei bloß eine Erkältung, aber es geht Ihnen von Tag zu Tag schlechter. Sie gehen zum Arzt. Er stellt fest, dass Sie Tuberkulose haben. Sie wissen nicht viel über TB, außer, dass die meisten Menschen mit Tuberkulose zu wandelnden Skeletten werden und sich nicht davon erholen. |
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| Im letzten Jahr verteilten sogenannte Community Health Workers (Gemeindearbeiter im Gesundheitsbereich) wie dieser Mann 1,3 Millionen Moskitonetze an fast alle Familien mit Kleinkindern in Ruanda. |
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| Stellen Sie sich vor, Sie sind der junge Vater eines lebhaften dreijährigen Jungens aus Ruanda. Malaria tritt hier in epidemischen Ausmaßen auf. Viele Kinder in Ihrem Dorf sind bereits an diesem Fieber gestorben. Das örtliche Krankenhaus ist überbelegt, viele Infizierte können nicht behandelt werden. Die Medikamente, die man ihnen gibt, scheinen nicht zu helfen. Bis jetzt blieb Ihre Familie verschont, aber Sie leben mit der Angst, dass das nächste Fieber Ihres Kindes das letzte sein könnte.. |
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| Durch die Ehrung einer HIV-positiven Frau im Beisein von Mitgliedern ihrer Gemeinde helfen laotische Mönche, gegen die Stigmatisierung von mit HIV und AIDS lebenden Menschen zu kämpfen. |
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| Oder Sie sind Ehefrau und Mutter von drei kleinen Kindern. Sie leben in einem abgelegenen Dorf in Thailand. Ihr Mann verbringt die Hälfte des Jahres mit der Arbeitssuche in größeren Städten, um die Familie ernähren zu können. Nach seiner letzten Reise kam er krank nach Hause, aber er weigerte sich, zum Arzt zu gehen. Er starb vor zwei Monaten und Sie mussten zu Ihren Verwandten ziehen, um einigermaßen über die Runden zu kommen. Auch Ihnen geht es gesundheitlich nicht gut. Sie suchen einen Arzt auf. Nach einem Test teilt er Ihnen mit, dass Sie HIV-positiv sind. |
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| Ein an Tuberkulose erkranktes Mädchen wird in Ulan Bator (Mongolei) behandelt. |
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| Irgendwann hatte jeder schon einmal Angst vor lebensbedrohenden Krankheiten. Diagnosen wie HIV oder TB verursachen die gleichen Ängste wie Krebs oder Herzerkrankungen. „Wenn ich nicht ARBEITEN kann, wovon sollen wir dann leben?“ „WERDE ICH STERBEN?“ „Wovon soll ich die Behandlung BEZAHLEN?“ „Wer wird sich um meine KINDER kümmern?“ |
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| Eine HIV-positive Sexarbeiterin aus dem indischen Anda Pradesh benutzt Kondome, um ihre Kunden nicht zu infizieren. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, dass ihre vier Töchter nicht im Sexgeschäft arbeiten müssen. |
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| Die globale AIDS-Epidemie ist die größte Herausforderung für das öffentliche Gesundheitswesen seit Menschengedenken. Die Krankheit fordert einen hohen Tribut, entzieht Millionen von Menschen – die meisten sind junge Leute, viele haben bereits Kinder – langsam das Leben. Und wo AIDS ist, ist Tuberkulose nicht weit. Obwohl diese Krankheit in Westeuropa als ein Relikt aus vergangenen Zeiten angesehen wird und sehr gut heilbar ist, ist TB immer noch eine der häufigsten Krankheiten mit Todesfolge in Osteuropa, Asien und Afrika. |
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| In Kigali (Ruanda) kümmern sich Waisen umeinander, nachdem beide Eltern an AIDS gestorben sind. Die älteste Schwester dieses Waisenhaushalts ist 18 und die jüngste 6 Jahre alt. |
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| In den letzten Jahren ist diese schreckliche Realität allgemein bekannt geworden. Auch uns, die weit entfernt von den Dörfern und Gemeinden leben, in denen HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria am schlimmsten wüten, ist das Problem bekannt. Aber viel weniger wissen wir über den ENORMEN KAMPF, DER BEGONNEN HAT, um das LEBEN von MILLIONEN MENSCHEN zu bewahren. |
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| Eine Sexarbeiterin in Guatemala-Stadt mit Kondomen, die sie von einem in der AIDS-Prävention tätigen Sozialarbeiter bekommen hat. |
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| Von Albanien bis Simbabwe werden bis auf die Knochen abgemagerte, todkranke Menschen auf Bahren in Krankenhäuser oder Gesundheitsstationen eingeliefert. Sie werden mit Medikamenten versorgt, die es ihnen nach mehreren Monaten ermöglichen, vom Krankenbett aufzustehen, an Gewicht zuzulegen und zu ihren Familien und der Arbeit zurückzukehren. Wenige medizinische Verfahren haben eine solch einschneidende Wirkung wie die Behandlung von HIV/AIDS und Tuberkulose. |
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| Eine Frau mit Malariasymptomen wartet im Krankenhaus des Bezirks Khanh Vinh in Vietnam auf ihre Untersuchung. |
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| In den Nachrichten wird es kaum erwähnt, aber in den letzten fünf Jahren fand in den Entwicklungsländern eine stille Revolution statt. Jahrzehntelanger Verfall und Unterfinanzierung in der Gesundheitsversorgung wurden angegangen und teilweise umgekehrt, oftmals in erstaunlich kurzer Zeit. Alles begann vor ungefähr zehn Jahren, als sich Ökonomen, Gesundheitsexperten und AIDS-Aktivisten entschieden, „Es reicht!“ zu sagen. |
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| Eine schwangere, HIV-positive Frau erhält antiretrovirale Medikamente gegen AIDS in einem moldawischen Gefängnis. Ihr werden auch AIDS-Medikamente während der Entbindung verabreicht, um eine HIV-Infektion des Babys zu verhindern. Sie hat sich, wie die meisten HIV-positiven Personen in Osteuropa, durch gemeinsame Benutzung von Injektionsnadeln infiziert. |
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| Im Jahr 2000 starben allein über 6 Millionen Menschen an AIDS, Tuberkulose und Malaria. Dazu starben Millionen von Kindern an Krankheiten, die durch Impfungen hätten verhindert werden können. Bereits in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts stellten Wirtschaftsexperten fest, dass diese Krankheiten allein in den Entwicklungsländern jedes Jahr Milliarden von Euro an entgangenem Wirtschaftswachstum kosten. Krankheiten sind nicht nur eine humanitäre Katastrophe, sie fördern Armut und bremsen die wirtschaftliche Entwicklung. |
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| Die Mutter dieses moldawischen Jungen ist eine HIV-positive Sexarbeiterin und Drogenkonsumentin. Die moldawischen Programme zur AIDS-Behandlung und Drogenersatztherapie geben ihr die Möglichkeit zu überleben, und ihren Sohn aufwachsen zu sehen. |
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| Gesundheitsexperten hielten zeitgleich fest, dass einige Länder großen Erfolg in der Krankheitsbekämpfung hatten: Thailand verhinderte eine sich abzeichnende AIDS-Epidemie; Vietnam verringerte die Zahl der Todesfälle durch Malaria um 95% in nur fünf Jahren; Peru gelang es, die Ausbreitung von Tuberkulose zu drosseln. Von diesen Beispielen ausgehend, sagten sich die Gesundheitsexperten: „Wir besitzen das nötige Werkzeug, um diese Krankheiten zu bekämpfen. Wie können wir diese Erfolge in anderen Ländern wiederholen?“ |
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| Im Rahmen eines AIDS-Präventionsprogramms werden Kinder von illegalen Immigranten in einer Schule im thailändischen Kanchanaburi unterrichtet. Illegale Immigranten haben oft keinen Zugang zum Gesundheitssystem des betreffenden Landes und stellen somit eine der Gruppen mit hohem HIV-Infektionsrisiko dar. |
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| Im Jahr 2000 erhoben Tausende Menschen, die mit HIV und AIDS leben, ihre Stimme. Sie forderten, dass die Medikamente und die Behandlung, die Menschen mit HIV in reichen Ländern am Leben halten, für alle Menschen mit HIV weltweit erhältlich sein sollten, unabhängig von deren Einkommen. |
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| Ein Patient im Zentralkrankenhaus von Tegucigalpa (Honduras) erfährt, dass er an Tuberkulose erkrankt und HIV-positiv ist. |
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| Alle waren sich einig, dass der Kampf gegen diese Krankheiten nicht einfach würde. Auch die Regierenden der mächtigsten Industrieländer hielten fest, dass ohne zusätzliche finanzielle Mittel kein Durchbruch erreicht werden kann. 2001 entschlossen sich die Staatsoberhäupter der G8, den Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria zu gründen. 2002 bewilligte der Globale Fonds erstmals Unterstützung für ärmere Länder, damit diese ihre Pläne zur Bekämpfung von AIDS, TB und Malaria umsetzen konnten. |
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| Der Stripclub Palais Royal im jamaikanischen Kingston ist einer der Lieblingsclubs der Touristen. Die im Club arbeitenden Frauen werden regelmäßig von einer AIDS-Präventionsgruppe aufgesucht, die HIV-Tests, -Beratung und -Aufklärung anbietet. |
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Bis heute hat der Globale Fonds 7,6 Milliarden US$ an 450 Programme in 136 Ländern vergeben. Damit stellt der Fonds fast ein Viertel aller international aufgebrachten Mittel zur AIDS-Bekämpfung und zwei Drittel aller externen Mittel für globale Tuberkulose- und Malariaprogramme.
Aber viele Andere tun noch mehr. Globale Investitionen zur AIDSBekämpfung sind seit dem Jahr 2000 um das Achtfache, Investitionen zur Kontrolle von Tuberkulose und Malaria fast um das Dreifache angestiegen. Die G8-Nationen haben sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: die Bereitstellung von uneingeschränktem Zugang zur HIV-Prävention und AIDS-Behandlung bis zum Jahr 2010. Die Vereinten Nationen hoffen,die Zahl der Malaria- und Tuberkuloseinfizierten und -opfer bis zum Jahr 2015 im Rahmen der Millennium Development Goals (Millenniums-Entwicklungsziele) zu halbieren. |
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| Mit mobilen Videoshows wird sichergestellt, dass auch Bewohner ländlicher Gegenden in Ruanda lernen, wie sie die Moskitonetze zum Schutz ihrer Kinder vor Malaria anwenden müssen. Derartige Videoveran-staltungen werden in vielen Ländern für die Malaria- und AIDS-Prävention in entlegenen Dörfern benutzt. |
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| Es wird keineswegs einfach sein, diesen Kampf zu gewinnen. Trotz der neuerlichen finanziellen Investitionen leiden die Gesundheitswesen vieler Entwicklungsländer unter ernstem Mangel an Fachkräften. Jahrzehntelange Unterfinanzierung von Infrastruktur und Ausbildung führt heute dazu, dass die zusätzlichen Finanzmittel, verbunden mit der Forderung nach schnellen Ergebnissen, die Gesundheitssysteme bis an die Belastungsgrenze treiben. Manchmal bis zur Vernachlässigung der Behandlung anderer Krankheiten. Es muss sichergestellt werden, dass die Investitionen nachhaltig sind und ein wichtiger Schritt zur Verhinderung neuer Infektionen getan werden kann, da wir nicht in der Lage sein werden, jeden neuen AIDS-, TB- oder Malariainfizierten unbegrenzt behandeln zu können. |
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| Eine mobile Behandlungs und Beratungsstelle für HIV-positive Menschen in Rumänien. Im Gegensatz zur offiziell verbindlichen Verfahrensweise werden HIV-positive Personen teilweise von den Gesundheitseinrichtungen abgewiesen. |
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| Wir können den Unterschied bereits feststellen. Während die AIDS-Pandemie weltweit immer noch voranschreitet, hat die Zahl der Neuinfektionen in einigen Ländern über die letzten Jahre abgenommen. Die Behandlung von HIV/AIDS in Entwicklungsländern konnte seit 2003 verfünffacht werden. Heute können über zwei Millionen der sieben Millionen AIDS-Kranken behandelt werden. Auch die weltweiten Zahlen von Tuberkuloseinfektionen gehen zurück. In Ländern, die effektive Programme zur Malariabekämpfung eingeführt haben, ist ein Rückgang der Sterberate bei Kindern um 60-80 Prozent zu beobachten. |
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| Wie diese Frau arbeiten tausende ruandischer Sozialarbeiter im Gesundheitsbereich, geben Unterstützung, pflegen Patienten und helfen ihnen bei der täglichen AIDSoder Tuberkulose-Medikation. AIDS-Medikamente müssen im Gegensatz zu der sechs- bis neunmonatigen Anwendungszeit von Tuberkulosemedikamenten das gesamte Leben über eingenommen werden. Einige Patienten sind ohne regelmäßige Folgebetreuung nicht in der Lage, ihre Medikamente regelmäßig einzunehmen. |
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| Das heißt: Gesundheitsinvestitionen funktionieren. Es ist möglich, auf dieser Welt gute Dinge im großen Stil voranzutreiben. Das Geld deutscher Steuerzahler spielt eine große Rolle bei der Realisierung dieser alltäglichen Wunder. Mit dieser Ausstellung möchten wir Sie zur Unterstützung der wachsenden deutschen Investitionen im Kampf gegen Krankheiten bitten. Unterstützen auch Sie die Bemühungen der Bundesregierung, beim deutschen G8-Gipfel, die Verpflichtungen aller G8-Staaten einzuholen, damit dieser Kampf gewonnen werden kann. |
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| Auf dem Catwalk antworten Kandidaten auf Safer-Sex-Rätselfragen während einer AIDS-Aufklärungsnacht im Schwulenclub Blue River in Ho Chi Minh-Stadt. |
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Während der zehn Minuten, die Sie für Ihren Rundgang durch diese Ausstellung gebraucht haben, konnten weitere 20 Menschenleben gerettet werden.
1,8 Millionen Leben wurden bereits durch Programme, die vom Globalen Fonds unterstützt wurden, gerettet.
Und die Arbeit geht weiter: 3.000 weitere Leben, die täglich gerettet werden, 100.000 Leben jeden Monat... Vielen Dank für Ihre Hilfe, diesen Kampf zu gewinnen! |
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Wir alle wissen, dass AIDS, Tuberkulose und Malaria weltweit großen Einfluss auf das Leben und den Wohlstand von Millionen Menschen haben. Weniger bekannt ist jedoch, dass während der letzten sieben Jahre eine große globale Initiative begonnen hat, diese Krankheiten einzudämmen und dass mit dem investierten Geld bereits tagtäglich tausende Leben gerettet werden. Mit mehreren Milliarden Euro unterstützt die globale Gemeinschaft heute die Gesundheitsversorgung in Afrika, Asien, Osteuropa und Lateinamerika. Damit gelingt es bereits jetzt, die Auswirkungen, die diese Krankheiten auf das Wohl und die Entwicklung von Milliarden von Menschen haben, zu mildern. Der Globale Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria, den Deutschland als einer der führenden Geber unterstützt, ist die zentrale Finanzierungsquelle für diese Investitionen in unsere gemeinsame Zukunft. Mit den Bildern von Fotograf John Rae präsentiert der Globale Fonds die Ausstellung „Zehn Minuten – Zwanzig Leben: Lebensbilder im kampf gegen AIDS, Tuberkulose und Malaria.“
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| www.theglobalfund.org |
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Fotos: John Rae (außer Bild Sieben: Benjamin Bechet)
Ausstellungsdesign & Produktion: Der Globale Fonds / Rosie Vanek
Produktion: Richter Media Group Berlin
Bild & Webdesign: Giampietro+Smith, Der Globale Fonds / John Busch |
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