Der Globale Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria wurde im Jahr 2002 ins Leben gerufen. Er fungiert als einzigartige globale öffentlich-private Partnerschaft, die das Ziel hat, zusätzliche finanzielle Ressourcen zur Prävention und Behandlung der drei Krankheiten zu mobilisieren und auszuzahlen. Diese Partnerschaft zwischen Regierungen, Zivilgesellschaft, Privatsektor und den betroffenen Gruppen stellt einen komplett neuen Ansatz in der internationalen Gesundheitsfinanzierung dar. Als ein Finanzierungsmechanismus arbeitet der Globale Fonds eng mit anderen bilateralen und mulitlateralen Organisationen zusammen, um bereits existierende Bemühungen zur Eindämmung der drei Krankheiten sinnvoll zu ergänzen.
Im Laufe der letzten fünf Jahre hat der Globale Fonds mehr als 450 Programmen in 136 Ländern insgesamt 8 Milliarden US-Dollar zugesagt. Profitiert haben davon 770.000 Menschen, die in Programmen, welche vom Globalen Fonds unterstützt werden, antiretrovirale (ARV) Therapie erhalten. Zu den weiteren Ergebnissen der Arbeit des Globalen Fonds gehören 18 Millionen verteilite insektizidimprägnierte Moskitonetze (ITN) und zwei Millionen Tuberkulosepatienten, die in kontrollierter ambulanter Kurzzeittherapie (DOTS) behandelt wurden.